Zug um Zug e.V.

ZuZ ist ein von Privatleuten in Essen-Borbeck gegründeter Verein, der besonders für die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils Anlaufstelle sein will. Die folgenden Seiten geben einen Überblick über die Ziele des Zug um Zug e.V. . Informieren Sie sich und nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

§1 Name, Sitz

Der Verein führt den Namen „Zug um Zug“, er soll in das Vereinsregister Amtsgericht Essen-Borbeck eingetragen werden. Nach der Eintragung erhält der Vereinsname den Zusatz „e.V.“

Der Verein hat seinen Sitz in Essen-Borbeck

§2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist es, in christlicher und sozialer Verantwortung vor allem jungen Menschen entsprechend ihrer Begabungen und Interessen zu fördern und zu unterstützen.
Dadurch soll präventiv der Jugendkriminalität in Borbeck entgegengewirkt werden.
Dieser Zweck soll insbesondere durch die Schaffung einer Begegnungsstätte in Verbindung mit anderen geeigneten Maßnahmen verwirklicht werden.

Die Angebote des Vereins stehen jungen Menschen ohne Rücksicht auf Herkunft, Nationalität, Geschlecht und Glauben offen.

§3 Gemeinnützigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden sowie bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen

§4 Mitglieder

Mitglied des Vereins kann werden, wer bereit ist, den Vereinszweck zu fördern und sich verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge zu leisten.
Juristische Personen können Mitglied werden, wenn sie bereit sind, den Vereinszweck zu fördern und sich verpflichten, die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge zu leisten.
Die Beitrittserklärung erfolgt schriftlich gegenüber dem Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Der Vorstand muss seine Entscheidung nicht begründen.
Die Mitgliedschaft endet:
durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. Die Erklärung wird zum Ende des Geschäftsjahres wirksam, wenn sie dem Vorstand spätestens einen Monat vor Ablauf des Jahres zugegangen ist;

durch Ausschluss, wenn das Mitglied den Zwecken und Zielen des Vereins zuwider handelt oder seinen Mitgliedspflichten trotz schriftlicher Aufforderung nicht nachkommt, über den Ausschluss entscheidet der Vorstand – auch hier muß der Vorstand seine Entscheidung nicht begründen;

mit dem Tod des Mitglieds.

§5 Beiträge

Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.
(z.Z.: 35,- Euro)
Einzelne Mitglieder können aus besonderem Anlass auf Beschluss des Vorstandes ganz oder teilweise von der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit werden. Der Beschluss bedarf keiner Begründung.

§6 Organe

Organe des Vereins sind:
der Vorstand, der Beirat und  die Mitgliederversammlung

§7 Der Vorstand

Der Vorstand ist ein solcher im Sinne des § 26 BGB.
Er besteht aus dem Vorsitzenden, dessen Stellvertreter, dem Kassierer und dem Schriftführer und einem weiteren Vereinsmitglied. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins berechtigt.

Der Vorstand entscheidet über die Anstellungsverhältnisse von Mitarbeitern.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Soweit nichts anderes bestimmt wird, trifft der Vorstand Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen. Im Falle von Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.

Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt.
Der Vorstand bleibt bis zur gültigen Wahl eines neuen Vorstands im Amt.

Sofern kein Ältester der Ev.-Freik. Gemeinde Essen-Borbeck, Weidkamp 21 im Bund der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden in Deutschland (K.d.ö.R.) in den Vorstand des Vereins gewählt wurde, hat der amtierende Vorstand der Gemeinde darüber unverzüglich eine Mitteilung zu machen. Die Ältestenschaft der Gemeinde (vertretungsberechtigtes Gremium) ist dann berechtigt, einen Ältesten in den Vorstand entsenden. Der Beschluss ist dem Vorstand schriftlich vorzulegen. Damit wird der Vorstand um ein weiteres voll berechtigtes Mitglied erweitert.

Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Wahlperiode aus, so bestimmt der Vorstand, wer aus seinen Reihen die Funktion des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds bis zur nächsten Mitgliederversammlung übernimmt.
Für das ausgeschiedene Mitglied ist ein neues Mitglied nachzuwählen. Die Mitgliederversammlung kann jedoch (mit 2/3 Mehrheit der Erschienenen) beschließen, dass der gesamte Vorstand neu gewählt wird. In diesem Fall beginnt eine neue 3-jährige Wahlperiode.

Sollte durch das Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kein Ältester der Ev.-Freik. Gemeinde am Weidkamp mehr im Vorstand sein, ist Absatz 6 entsprechend anzuwenden.

§ 8 Sitzungen des Vorstands

Der Vorsitzende lädt den Vorstand schriftlich mit zweiwöchiger Frist unter Angabe der Tagesordnung zu Sitzungen ein. Er muss ihn einberufen, wenn ein Vorstandsmitglied oder 1/3 der Beiratsmitglieder dies verlangt.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.  Dabei muss mindestens der Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sein. Die Einladung zur Sitzung ist entbehrlich, wenn alle Mitglieder des Vorstands darauf verzichten.
Der Vorstand kann den Beirat und ggf. weitere geeignete Personen als Sachverständige mit beratender Stimme zu seinen Sitzungen mit ebenfalls zweiwöchiger Frist einladen.
Über die Sitzungen des Vorstandes sind Niederschriften anzufertigen, die von mindestens zwei Mitgliedern des Vorstandes, von denen einer der Vorsitzende oder sein Vertreter sein muss, zu unterzeichnen sind.

§ 9 Beirat

Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand bei seiner Arbeit und beim Aufbau eines Sponsoren-Ringes zu unterstützen.
Der Beirat setzt sich aus Personen zusammen, deren Anzahl und Aufgaben die Mitgliederversammlung näher festlegen kann. Die Berufung in den Beirat wird i.d.R. für einen Zeitraum von 5 Jahren ausgesprochen.
Der Beirat kann auf besondere Einladung durch den Vorstand an Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teilnehmen. Die Mitglieder des Beirats sind in der gleichen Form und Frist wie Vorstandsmitglieder zu laden.

§10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr, einberufen.
Sie ist einzuberufen, wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder dies durch einen schriftlichen Antrag verlangen. In diesem Fall muss die Einberufung spätestens innerhalb von vier Wochen erfolgen.
Die Einberufung zu einer Mitgliederversammlung hat unter Mitteilung der Tagesordnung mit mindestens zwei Wochen Frist schriftlich zu erfolgen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmen gefasst. Für Beschlüsse über Satzungsänderungen einschließlich Zweckänderungen sowie Auflösung des Vereins, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder erforderlich. Sollten bei einer Mitgliederversammlung Beschlüsse über Satzungs- oder Zweckänderungen oder die Auflösung des Vereins auf der Tagesordnung stehen und die Beschlüsse deswegen nicht gefaßt werden können, weil weniger als zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind, kann auf der folgenden Mitgliederversammlung darüber mit der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes oder seinem Stellvertreter oder einem vom Vorsitzenden benannten Vorstandsmitglied geleitet.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind Niederschriften aufzunehmen, die vom Protokollführer und von einem Vorstandsmitglied, das an der Versammlung teilgenommen hat, zu unterschreiben sind.

§11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung beschließt über die Richtlinien für die Arbeit der Vereins.
Sie hat insbesondere zu entscheiden über:

Wahl des Vorstandes,

Bildung, Ausgestaltung und Wahl des Beirats,

Festsetzung der Beiträge,

Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes,

Bestimmung der Rechnungsprüfer,

Erwerb und Veräußerung und Belastung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten,

Satzungsänderungen einschließlich Zweckänderungen,

Auflösung des Vereins.

Der Vorstand erstattet der Mitgliederversammlung jährlich einen Geschäftsbericht.

§12 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§13 Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Essen-Borbeck, Weidkamp 21, im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R. zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand oder durch eine oder mehrere von ihm beauftragte(n) Person(en).
Essen-Borbeck, den 29. März 2001